Kategorien
Ansichten Foto-Galerie

Steinheimer Impressionen

PB-20130508-5446

Endlich Sonne! Da kommen der Biergarten vor dem Druckhaus in Steinheim sowie dessen Schloss wie gerufen.

 

Diesen Beitrag weitersagen:
Kategorien
Ansichten Kunst-Stücke

Mainschleuse bei Nacht

PB-20130505-2781

Einen der bisher wenigen warmen Tage konnte ich nutzen und an einem meiner Lieblingsplätze am Main die im Abendlicht liegende Offenbacher Schleuse flussaufwärts ablichten.

Diesen Beitrag weitersagen:
Kategorien
Foto-Galerie

Thomashütte rockt als th+

PB-20130501-2110

Vertraut + anders, reloaded als Thomashütte Plus, Kult-Ausflugsstätte, frischer Wind im Wald zwischen Eppertshausen und Messel – so oder so ähnlich lauteten die euphorischen Schlagzeilen im Vorfeld zur Wiedereröffnung der rund 300 Jahre alten Thomashütte am Tag der Arbeit. Und viel Arbeit hatte die neue Mannschaft um Teamchef Georg Ramien, Küchenmeister Oliver Skopp und Gastronom Aico Rafiei bereits am Eröffnungstag zu leisten, denn der Besucheransturm übertraf alle Erwartungen. Neben dem einzigartigen Ambiente rechtfertigte das umfassende Programm die hohen Gästezahlen: von dem Motorradritt in der „Todeskugel“ über Ponyreiten, Clownereien bis hin zu einem Kindererlebnispark mit Hüpfburgen reichte das familienfreundliche Angebot. Kein Wunder, sind die drei Macher doch selbst junge Familienväter. Darüber hinaus kamen wieder zahlreiche Geischichten und Anekdoten ans Tageslicht. Auch Georg Ramien verbindet beste Erinnerungen mit dem Ort, denn während seine Mutter bei schönem Wetter die Biologie- und Deutschklausuren ihrer Schüler im Freien korrigierte fütterte er die Ziegen oder sammelte neue Erkenntnisse im angrenzenden Wald. Das neue Team steckt ganz gewiss viel Herzblut in das Projekt und es bleibt mir nur an dieser Stelle, alles Gute zu wünschen.

 

Diesen Beitrag weitersagen:
Kategorien
Foto-Galerie Journalismus

Auferstehung durch das Kreuz

PB-20130409-9875

Geistlicher Rat Pfarrer Werner Fey: Beerdigt auf dem Mainzer Hauptfriedhof am Dienstag, 9. April, eine Woche zuvor im Christophorus-Hospiz in Mainz-Drais gestorben und am 12. April 1933 in Mainz geboren: Daten, die allerdings wenig über ein erreignisreiches Leben aussagen.
Von Januar 1971 bis April 1995 als Pfarrer in der Mühlheimer Gemeinde St. Lucia aktiv führte er nicht nur eine Generation von Lämmerspielern zur Kommunion und Firmung, taufte und beerdigte, darunter über ein Dutzend verunglückter Jugendlicher, organisierte jährliche Zeltlager und zahlreiche Freizeiten, sondern brachte auch die Kerb als Kirchweih vom Platz am Feuerwehrhaus dahin zurück, wo sie in seinen Augen ihren Ort hatte: auf die Fläche vor der Kirche. In seiner letzten Veröffentlichung „Das Kreuz abschaffen?“, fast einem Vermächtnis gleichkommend, hatte er sich gewohnt bissig, aber auch fürsorgend, geäußert. Das Kreuz errege Anstoß und Widerspruch, betonte Werner Fey, der sich auch bei kirchenfernen Menschen Achtung und Respekt erworben hatte, weil er sich Entscheidungen selten leicht machte und vieles aus dem Glauben heraus begründen  konnte. Dazu Erklärungen aus der Bibel lieferte. Er verwies auf das 1995 gefällte „Kruzifix-Urteil“ und stellte dem gegenüber, dass Flutwellen, Wirbelstürme, Terroranschläge, Arbeitslosigkeit und Ehescheidungen, die sich nicht gerichtlicht vebieten ließen, viele Lebens- und Berufserwartungen durchkreuzt hätten. Die christliche Verehrung des Kreuzes sei keine Lust am Untergang, sondern ziele auf Verehrung des Auferstandenen, der den Tod überwunden hat. Sie sei den Christen Gottes Kraft, erfordere jedoch die regelmäßige Teilnahme an der Liturgie.

 

Diesen Beitrag weitersagen:
Kategorien
Journalismus

Vierbeiner mit Sprungqualitäten

PB-20130324-8564

100 Hunde und ihre Herrchen boten trotz Sonnenscheins der Kälte die Stirn und waren sich mit dem Fotografen einig: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Objektive, äääähhhh schlechte Kleidung, respektive ein zu kurzes Fell. Die Agility-Veranstaltung bei dem Verein für Deutsche Schäferhunde  auf dem Vereinsgelände an der Badstraße hat inzwischen Tradition und lockt Hundefreunde weit über die Region hinaus an. Kaum verwunderlich, da die Organisatoren nicht nur professionell, sondern auch mit viel Herzblut den Tag mit Leben füllten.

PB-20130324-8535

PB-20130324-8550

PB-20130324-8556

Diesen Beitrag weitersagen:
Kategorien
Foto-Galerie Kunst-Stücke

Kunst und Kommerz

PB-20130321-8074

Seit der Eröffnung im Februar 2009 bin ich von der Architektur des Konsumtempels MyZeil in Frankfurt fasziniert. Damit stehe ich sicherlich vor allem als Fotograf nicht allein. Vor der Karwoche hatte ich endlich die Muse gefunden, einmal in Ruhe mit der Kamera über die acht Ebenen zu ziehen. Hier wage ich einen ersten Blick auf meine Sicht der Stahl-Glas-Konstruktion des italienischen Architekten Massimiliano Fuksas.  Allein die laut Aussage der Betreiber mit 42 Metern längste innenliegende freitragende Rolltreppe Deutschlands könnte Thema für weiter Shootings werden.

Aus ästhetischen Gründen eine neue Variante  der Präsentation: Galerie mit einem Abschlussbild.

PB-20130321-8082

Diesen Beitrag weitersagen:
Kategorien
Journalismus

Abschied = viele schöne Erinnerungen

PB-20130310-6540

29 Jahre Pfarrfrau in ein und derselben Gemeinde sind schon eine gehörige Stange Holz. Um so beachtenswerter, wenn sich die Gäste beim Festgottesdienst in der Gustav-Adolf-Kirche mit Lob über die im Hauptberuf als Grundschullehrerin in der Brüder-Grimm-Schule tätige Renate Rumpeltes übertrumpfen. „Hier warst Du über unzählige Jahr besonders für uns Kinder da“, sangen die Kleinen der Kinderkirche und zeigten damit den Arbeitsschwerpunkt der scheidenden Pfarrfrau auf. Ob Familiengottesdienste, Krippenspiele, Krabbel-, Bastel-, Kinder-, Theater- und Kochgruppen, kein kirchliches Themengebiet im Kinder- und Jugendbereich, in dem Renate Rumpeltes keine Akzente in der Friedensgemeinde gesetzt hätte.

Vor allem musikalisch gab es einiges zu berichten am Wochende. Seien es das Jubiläumskonzert zum zehnjährigen Bestehen der Sängervereinigung 1881 Hausen im Bürgerhaus, die Präsentation „Wir stechen in See“ des Elementarbereichs der Musikschule Mühlheim oder der rockige Nachmittag „Musikschule on stage“ im Schanz – jede der Veranstaltungen war einen Besuch wert.

PB-20130309-6510

PB-20130309-6432

PB-20130310-6635

Diesen Beitrag weitersagen:
Kategorien
Journalismus Kunst-Stücke

Die Nr. 1 in der Nr. 1

PB-20130302-5256

Deutschlands Nr. 1 in Sachen Country-Musik, AnnDoka, begeisterte mit einer Mischung aus eigenen Liedern, darunter Lea, das von der Jury des Deutschen Rock- und Pop-Preises 2012 zum besten Countrysong gewählt wurde und Interpretationen der Hits aktueller Country-Größen wie Taylor Swift, den Dixie Chicks und Carrie Unterwood in Mühlheims Nr. 1 in Sachen Kultur, dem Schanz. Die selbe Jury hatte AnnDoka im Dezember zur „Besten Countrysängerin“ gekührt. Zusammen mit Chris Hennecke an der Gitarre, Frank Schädler an den Drums und Alex Seyfried am Bass entführte Antje Hennecke die Gäste in die musikalische Welt des Honky Tonk und Hillbilly, vermittelte bei Vielen ein Gefühl der Weite der Vereinigten Staaten.

Diesen Beitrag weitersagen:
Kategorien
Journalismus

Ein Bürgermeister als Küchenmeister

PB-20130222-4777

„Die Liebe geht durch den Magen“ und „Wenn alle Künste untergehn – die Kochkunst ewig bleibt bestehn“. Zwei Redewendungen, die Angelika Loewenheim bei iher Einführung zur Ausstellung „Eigener Herd ist Goldes wert“ zitierte. Die meisten der Exponate im Mühlheimer Stadtmuseum hat die leidenschaftliche Sammlerin von Küchengegenständen – ein Geheimtipp seien immer noch die Flohmärkte in der Bretagne – aus ihrem in 30 Jahren zusammengetragenen Bestand zur Verfügung gestellt. Was sich wohl hinter Ochsenbluttöpfen, Kaminsägen und Feuerböcken verbirgt?

Bis zum 12. Mai ist die Ausstellung des Mühlheimer Geschichtsvereins jeden Sonntag von 11 Uhr bis 16 Uhr im Stadtmuseum an der Marktstraße geöffnet. Eine Kochshow, 50er-Jahre Filme, ein Ratespiel, Waffelbacken und ein Mundart-Vortrag erweitern die Ausstellung.

Diesen Beitrag weitersagen:
Kategorien
Journalismus

Schwarz, schwärzer, Schwarzbier

PB-20130215-4151

„Die ganze Woche habe ich mich schon auf den Schwarzbieranstich bei Ihnen gefreut“, schmeichelte sich Bundesumweltminister Peter Altmaier in die Herzen der Obertshausener. Bonmots wie „Wir kleinen Bundesländer müssen zusammenhalten“  – bekanntlicht kommt der twitternde Peter Altmaier aus dem Saarland – und „Hauptsach gudd gess, geschafft ham mir schnell!“ taten ihr Übriges, um die Stimmung im Kleinkunstsaal des Bürgerhauses hoch zu halten. Nicht nur mit seinen Ausführungen zur Energiewende „In China wird jede Woche ein Kohlekraftwerk an das Stromnetz angeschlossen“ und „Die Energiewende ist die größte Innovationschance in der Bundesrepublik seit 60 Jahren“ hinterließen Eindruck, sondern auch seine umgängliche Art, die darin gipfelte, dass er noch rund 30 Minuten nach seinem Vortrag im Publikum Hände schüttelte und bei zahlreichen Gästen saarländische Wurzeln aufspürte.

Diesen Beitrag weitersagen: