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Liebe und Zufall

peba / Burgfestspielzeitung – „Das Spiel von Liebe und Zufall“, eine köstliche Komödie über gesellschaftliche Konventionen, die Möglichkeiten und Schwierigkeiten mit der Liebe sowie über die vielen Äußerlichkeiten, die dem Amourösen oft im Wege stehen, brachte das Potsdamer Theater Poetenpack auf die Bühne der Burgfestspiele Dreieichenhain und begeisterte die Besucher. Das 1730 in Paris entstandene Stück gilt als erfolgreichstes Werk des französischen Dramatikers Pierre Carlet de Marivaux. Neu arrangierte Liebeslieder der Beatles ergänzten und begleiteten das vergnügliche Verwirrspiel.

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Hüpfende Flöhe

peba / Burgfestspielzeitung – Was verbindet die Burgfestspiele Dreieichenhain mit dem Sidney Opera House, der New York Carnegie Hall und der Londoner Royal Albert Hall? – An all diesen Orten sind hüpfende Flöhe keine Publikumsplage, sondern ziehen Besucher in Strömen an, die sich zudem von Jahr zu Jahr verstärken. Hawaiianer erfanden für die von Portugiesen eingeführte kleine Form der Gitarre, bestehend aus einem mit vier Stahlseiten bespannten hölzernen Korpus, den sinnigen Namen Ukulele und wollten damit den Eindruck der sich schnell wie hüpfende Flöhe über das Griffbrett bewegenden Finger beschreiben. Vielen gilt die aus dem hawaiianischen Koa-Holz gefertigte Ukulele als nicht ganz ernst zu nehmende kleine Schwester der klassischen Konzertgitarre. Dieses Missverständnis ist schnell aus dem Weg geräumt, hat man erst einmal einen Auftritt der acht Musikerinnen und Musiker des The Ukulele Orchestra of Great Britain genießen dürfen. Zum wiederholten Male gastierten die britischen Musiker, die sieben Ukulelen in verschiedenen Registern und einer akustischen Bassgitarre virtuose Melodien entlocken, in Dreieichenhein und setzten damit erneut einen Meilenstein.

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Rückblende – Hausener Rocknacht 2018

Wie schon seit Jahren hatten Michael Fischer (vierter von links) und die eifrigen Hände des EventKulturClubs Just 4 fun am Samstag, 13. Oktober eine geniale Hausener Rocknacht im Bürgerhaus auf die Beine gestellt. Als Urgestein der traditionell nahezu ausverkauften Herbstpartys gelten Second Spring mit ihrem mitreißenden Rock, der von CCR über Deep Purple, die Doobie Brothers und …

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Weihnachts-Circus, die achte

Das Motto „Staunen, lachen, genießen,“ des zum achten Mal in Steinheim gastierenden Weihnachts-Circus der Familie Frank scheint manchem Besucher vertraut. Die Artisten sind teilweise „alte Bekannte“, der Platz hat sich als Veranstaltungsort bewährt und doch ist dieses Jahr fast alles neu beim familienfreundlichen Circus, bei dem das Streicheln und Füttern der Tiere in der Pause zur Selbstverständlichkeit gehört. „Vor allem freuen wir uns über die atemberaubenden, am unsichtbaren Seil gesicherten Flüge

durch die Zirkuskuppel von Angelika Berousek sowie die einzigartigen Vorführungen von Ludvik Berousek als Elastic Man“, schwärmt Circuschefin Bianca Frank. Dabei hat sie noch gar nicht die spektakuläre Feuershow des Barus Feuerteams, die sportlichen Esel, das nicht spuckende Lama, die neuartigen originellen Streiche von Clown Marcello, das überarbeitete lebendige Krippenspiel sowie die vielen weiteren Überraschungen erwähnt, die bei der Vorpremiere ein hellauf begeistertes Publikum verzauberten.

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Gutenberg – ich hab’s getan

Viel diskutiert, von Vielen verbal zerrissen und von scheinbar ebenfalls Vielen abgelehnt, bevor sie erste Erfahrungen gesammelt haben: das neue WordPress 5.0 mit dem Block-basierten Gutenberg Editor spaltet die teilweise langjährigen Nutzer. Allerdings ist die Entscheidung für den Einsatz des neuen Programmmoduls schon längst gefallen und so nutzt das Lamentieren und Festhalten an eingefahrenen Gewohnheiten wenig. Auch ich begebe mich auf Neuland und werde mich peu à peu mit dem neuen Konzept anfreunden. Und sicherlich die neuen Möglichkeiten schätzen lernen, die die Gutenberg Fans schon lange auf der Habenseite reklamieren, um neue Konzepte im Blog verwirklichen zu können.

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Lichternacht

Den Wunsch, die traditionelle Lichternacht mit erleuchteten Schaufensterbildern im Sonderheft Mühlheimer Markt anzukündigen, habe ich schon lange. Allein die Umsetzung scheiterte. Jedoch ist diesmal ein Anfang mit dem Modehaus Dahlheimer und dem Laden33 gemacht.

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Der Ambo als Bütt

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Veröffentlicht in der Offenbach-Post am Montag, 8. Februar 2016:

Mühlheim (peba) – Ökumene in ihrer humoristischsten Form bot die evangelische Friedensgemeinde beim Fastnachtsgottesdienst mit Büttenpredigt.

Gitarre und Cajon, Trommel und Bongos, Xylophon und Triangel, Schellen und Rasseln – eine Musikinstrumentensammlung, wie sie gegensätzlicher nicht sein konnte, schmückte den Altarraum des Gotteshauses. Zumal sie um die Orgel auf der Empore ergänzt wurde. „Frohe Lieder wollen wir singen“, eröffnete Pfarrer Ralf Grombacher den fastnachtlichen Gottesdienstes, der seit 2003 zum festen Bestandteil des evangelischen Lebens in Mühlheim gehört, und stimmte sogleich, mit Luftschlangen geschmückt, das erste Lied auf seiner Gitarre an. Seit fünf Jahren trägt er gar zur Ökumene beiträgt. Denn so lange verwandelt Wolfgang Sterr, katholischer Sitzungspräsident der KaKaM, den Ambo in der Friedenskirche in eine Bütt und beweist seine Fähigkeiten als reimender Prädikant, einen Dienst, den es in seiner Mutterkirche gar nicht gibt.

Was alles so bei uns ist passiert, ich in Versform hab notiert“, stimmte Sterr die Gottesdienstbesucher auf seine kurzweilige Predigt ein und verriet: „Ich bin Christ, nicht nur in der ferne, feiere Weihnachten, Ostern immer gerne.“ Zahlreiche Themen des zurückliegenden Jahres streifte er, darunter den Kita-Streik: „Ich versteh den Streik – wir haben das Problem, dass Berufe im Sozialen oft schlecht angesehn!“ Das Geschäftsgebaren manch großer Unternehmen nahm er aufs Korn: „Zudem denke ich mit Wut und Zorn, an VW und Winterkorn. Man wurde beim Kauf nur betrogen, abgezockt und auch belogen. Man zahlt für so ein Auto sehr viel Zaster und hat höhere Abgaswerte als ein Laster!“ Die Turmsanierung der Friedenskirche „Man ist als Christ nicht grad erfreut, wenn die Glocke nicht mehr leut“ hatte er ebenso auf der Agenda wie die geplante Reise der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden des Dekanats Rodgau: „Gerne geb ich es hier bekannt, im November geht es wieder in das Heilige Land.“

Pfarrerin Martina Grombacher zelebrierte den närrischen Gottesdienst, den Kinder aus dem Konfirmandenkurs musikalisch begleiteten.

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Segen für Mensch und Tier im Nachenhafen

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Mühlheim (peba) – Gläubige Urlauber könnten neidisch werden: bei strahlendem Sonnenschein in den Augen, dem Rauschen des sich an den Ufersteinen brechenden Mains in den Ohren und dem Duft der abgemähten Dammwiese in der Nase feierten Christen im Rahmen der Reihe evangelischer Sommergottesdienste am Sonntag Morgen erstmals am Dietesheimer Nachenhafen. Pfarrerin Martina Grombacher verglich unser Leben mit einer Bootsfahrt. „Manchmal segeln wir in ruhigem Fahrwasser, manchmal kommen Stürme auf, die die Wellen hochschlagen lassen und das Leben bedrohen können.“ Krankheit, Arbeitslosigkeit und Scheidung nannte sie als Beispiele und empfahl das Vertrauen auf Gott, der uns über Wasser hält.

Heinz Gödelmann begleitete den Gottesdienst am Keyboard, Michael Wittmann organisierte die Technik und sorgte für den Strom. Als bleibendes Andenken gab es ein blaues Lesezeichen mit einem Fisch. Zur körperlichen Stärkung hatte das Team von Rast für Leib und Seele im Anschluss eingeladen.

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Die Sommerferien können beginnen

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Mühlheim (peba) – Bei strahlendem Sonnenschein feierte Pfarrerin Martina Grombacher den ersten aus einer Reihe von sechs evangelischen Sommergottesdiensten in den Schulferien. „Wir setzen große Hoffnungen in die Zeit, die vor uns liegt“, sagte Grombacher auf dem Ludwigsplatz vor rund 80 Gläubigen.

Feriae sind im alten Rom die Tage gewesen, an denen keine Gerichtsbarkeit stattfand und die Geschäftstätigkeit ruhte“, erläuterte Grombacher die Herkunft des Wortes Ferien. Sie sprach sich dafür aus, den kleinen Dingen des Alltags wieder mehr Raum einzuräumen und so die Ferien zu einem „Fest der freien Zeit“ zu machen. Gleichzeitig warnte sie vor zu hohen Erwartungen an die Ferienzeit.

Mit einem Reisesegen verabschiedete sie die Gläubigen in die Urlaubszeit. Organistin Tina Bröske begleitete den Gottesdienst am Keyboard und spielte zum Ausklang das heiter swingende Stück „Ciaconetta“ des Komponisten Johannes Matthias Michel.

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Schweizer oder Frankfurter Klüngel?

PEBA-20150620-206-4-1Knapp 21 Prozent der rund 500.000 stimmberechtigten Frankfurter gingen am gestrigen Sonntag zur Wahl beim ersten Bürgerentscheid der Bankenmetropole. Wen wundert die geringe Wahlbeteiligung, wenn neben dem Slogan auf dem Plakat der Initiatoren auch das Foto für Klüngel erster Klasse steht. Klüngel-Sepp und den integeren Wolfgang Niersbach jedenfalls wirds freuen, dass der DFB sein Ziel erreicht hat und die anvisierte Fußball-Akademie auf dem Gelände der Galopprennbahn errichten darf.

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