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Lied für ganz besonderen Anlass


Offenbach-Post vom Donnerstag, 19. März 2026:

Ungewohnte indische Töne waren bei der Weihe von Pater Joshy George Pottackal zum neuen Weihbischof des Bistums Mainz am Sonntag zu hören. Rund sieben Minuten lang sang ein gemischter 19-köpfiger indischer Chor mit Aktiven aus dem gesamten Bistum unter der Leitung von Pfarrvikar Ajimon Joseph im voll besetzten Mainzer Dom unmittelbar nach dem Weiheritus, der mit der feierlichen Überreichung des Evangeliars sowie der bischöflichen Insignien Mitra, Ring und Bischofsstab durch Bischof Peter Kohlgraf seinen Höhepunkt erreichte. „Das Lied habe ich in Anlehnung an eine klassische indische Kirchenmelodie komponiert und den Text in unser Muttersprache Malayalam, auf Englisch und auf Deutsch geschrieben“, sagte Joseph, der nur zehn Kilometer entfernt von dem Heimatort des neuen Weihbischofs im südwestindischen Bundesstaat Kerala aufgewachsen ist. Während die erste Strophe den richtigen Zeitpunkt zur Bischofsweihe in den Mittelpunkt stellt „Jetzt ist die Stunde“, beschreibt die zweite Strophe Pottackals Herkunft, seinen Glauben und seine Zugehörigkeit zum Karmeliten-Orden, bevor in der dritten Strophe seine Berufung zum Priester und zum Bischof besungen wird. Die vierte Strophe greift Pottackals Nachfolge des Heiligen Martin als Patron des Mainzer Doms und des gesamten Bistums auf. „Kurz, nachdem Pater Pottackal am 26. November von Papst Leo XIV. zum Weihbischof ernannt worden war, hatte ich mit ihm telefoniert und ihn beglückwünscht. Dabei ist die Idee zu dem Lied entstanden“, verriet Joseph. Der Pfarrvikar der neuen Großgemeinde Hl. Teresa von Ávila Mühlheim-Obertshausen, zu der auch St. Sebastian in Dietesheim mit seinem Wohnsitz gehört, kennt den neue Weihbischof bereits seit mehr als zehn Jahren, nicht zuletzt, weil Pater Pottackal seit mehreren Jahren im Bistum Mainz als Personalreferent tätig ist. Pater Joshy Pottackal ist der erste Nicht-Europäer, der in Deutschland zum Bischof geweiht wurde. Am 30. April 1977 wurde er in Meenkunnam im südindischen Bundesstaat Kerala geboren und gehört dem Karmelitenorden an. Seit 2006 ist er für das Bistum Mainz tätig, unter anderem war er von 2009 bis 2022 als Seelsorger in Neckartal, der südlichsten Pfarrgemeinde des Bistums, aktiv. Anschließend wechselte er als Personalreferent mit Schwerpunkt Priester nach Mainz und wohnt dort im Karmelitenkloster. Sein Wahlspruch lautet „Durch Vertrauen geführt“. Foto/Text: peba

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Indische Tanzakademie

Am Abend vor dem Muttertag präsentierten Schülerinnen der Indischen Tanzakademie unter der künstlerischen Leitung von Bharathi Avireddy in Zusammenarbeit mit dem Verein „Varnam – Colours of classical Indian Culture“ im Wiesbadener Tattersaal ihr Können. Der 2012 gegründete Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, die klassische indische Kultur, insbesondere traditionelle Tanzstile sowie die karnatische Musik, zu fördern. Als besonderes Highlight führte Avireddy selbst einen Tanz auf. Sie stammt aus einer traditionellen klassischen Musikerfamilie aus dem indischen Vizianagaram und praktiziert seit ihrem neunten Lebensjahr indischen Tanz. Schon in ihrer indischen Heimat unterrichtete sie Kinder in den beiden klassischen Tanzstilen Bharatanatyam und Kuchipudi, ehe sie 1994 nach Deutschland kam und bereits 1997 begann, die „Indische Tanzakademie“ aufzubauen.

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Bleach im Schanz

Zum Konzertabend mit der Coverband Bleach hatten die Wald- und Naturkindergärten der AWO Obertshausen Erzieherinnen und Erzieher sowie Eltern in den Mühlheimer Kulturtempel Schanz eingeladen. „Schon seit vielen Jahren genießen wir gemeinsam mit dem Bassisten Christoph Reiber das Mittagessen“, sagte Erzieherin Tanja Duttine verschmitzt, denn regelmäßig singt das Betreuerteam vor der Hauptmahlzeit mit den Kindern das Lied: „Der Christoph hat fein gekocht, lasst uns schnell gehen, sonst wird’s Essen kalt vom Stehn.“ Christoph Reiber ist der Koch im Heusenstammer AWO Seniorenzentrum „Horst-Schmidt-Haus“, der das vegetarische Essen für die Waldkindergärten der AWO Obertshausen täglich frisch zubereitet. Neben Reiber begeisterten Michael Alaoui-Mrani an der Gitarre, Stephan Dülk am Gesang, Matthias Huthmacher am Schlagzeug sowie Micha Zöller an der Gitarre erstmals das Publikum im Schanz. Angelehnt an den Titel des 1989 erschienenen Debütalbums der US-amerikanischen Band Nirvana boten die fünf Musiker von Bleach ein breites Repertoire an Liedern des Alternative Rock, das von Nirvana über Foo Fighters bis hin zu Rage Against the Machine reichte. „Das Schanz ist eine der besten Musik-Bühnen des Rhein-Main-Gebiets. Die Sound- und Lichttechnik wird hier ausgezeichnet gesteuert“, lobte Sänger Dülk. „Wir wollen uns mit der Einladung bei allen Erzieherinnen, Erziehern und Elternbeiräten für ihren Einsatz im vergangenen Jahr bedanken“, sagte Simon Goss, zusammen mit Rudolf Schulz Geschäftsführer der Wald- und Naturkindergärten der AWO Obertshausen. Der Mitgründer des 1998 gestarteten Schanz hatte den Kontakt zur Band über Koch und Bassist Reiber hergestellt.

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Land unter

Hochwasser am ersten Sonntag des Jahres an der ehemaligen Anlegerampe der eingestellten Fähre zwischen Mühlheim und Dörnigheim

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Hessischer Kino- und Filmpreis 2023

Brigitte Hobmeier mit dem Preis für die beste Nebenrolle mit ihrem Engagement im „Tatort: Murot und das Paradies“ sowie Petra Schmidt-Schaller in der besten Hauptrolle für ihre Leistung in „Ein Schritt zum Abgrund“ waren nur zwei der zahlreichen Gewinnerinnen und Gewinner des Hessischen Film- und Kinopreises, der traditionell erneut in der Alten Oper Frankfurt veranstaltet wurde.

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Mezzina bei Just4Fun

Mezzina, die 20 Jahre junge Rodgauer Cover-Rock-Band, euphorisierte das Publikum in der Reihe „Live-Musik im Biergarten“ des Kultur- und Eventklubs Just4Fun auf dem TGS-Gelände der Waldschänke Hausen.

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Crossover

Die siebenköpfige Band Crossover, deren Namen Programm ist, trat im ausverkauften Hofgarten in Aschaffenburg auf. Schon die Ankündigung verhieß Großartiges:

„Für wenige Wochen im Jahr finden sich regelmäßig Aschaffenburger Musikerinnen und Musiker mit unterschiedlichem musikalischen Hintergrund zusammen, um in einigen wenigen Konzerten der Einheit hinter den Gegensätzen zu huldigen. Mit dabei sind Toni Schäfer von Gegenlicht und Monika Klüpfel von La Finesse. Fast vergessene Musikperlen erwecken entweder mit den ersten Tönen Erinnerungen oder verführen durch bedeutungsschwangere Texte mit ungewohnten Instrumentenkombinationen zum Zuhören. Ein Abend voller Spielfreude, entspannten Akustikmomenten und Musik, die Herz und Seele wieder aufladen. Zu hören sind beispielsweise Kompositionen von Ennio Morricone, Werner Schmidbauer, Peter Gabriel, Sting, Adele.“

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30 Jahre Gegenlicht

Im Aschaffenburger Colossaal spielte Gegenlicht auf. Die kongeniale Band mit dem STS-Gründer-Gen. Schon der Soundcheck am späten Nachmittag war ein großes Erlebnis und ließ erahnen, was auf den abends restlos ausverkauften Colossaal unglaublich Tolles zukommen würde.

Vor der Pause ist nach der Pause

Schlussspurt

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Kathak & Flamenco

Mercedes Pizarro und Deodatt Persaud waren die Stars eines Abends, der den nordindischen Kathak und den südspanischen Flamenco in kongenialer Weise zusammenbrachte. Nach den Begrüßungsworten des Vorstandsmitglieds der Deutsch-Indischen Gesellschaft (DIG) Frankfurt-Darmstadt, Heinrich Rübeling und des indischen Generalkonsuls Shri Sanjay Jaswal führte Josephine Ottermann aus dem erweiterten Vorstand der DIG in die beiden Tänze ein, ehe die Künstlerinnen und Künstler im Saalbau Titus Forum des Nordwestzentrums das Publikum in ihren Bann zogen. Flamenco-Gitarrist Diego Rocha Pozo und -Sänger David el Gamba unterstützten Flamenco-Tänzerin Mercedes Pizarro. Das Kathak-Ensemble der Kölner Schule für indische Musik, Anubhab Academy bereitete den Klangteppich für Tänzer Deodad Persaud.

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Die fünfte Jahreszeit …

… hat spätestens mit dem närrischen Seniorennachmittag im Lämmerspieler Pfarrheim St. Lucia begonnen.

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