Minderheit im Rampenlicht

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Was haben das Haus am Dom in Frankfurt als Bildungs- und Kulturzentrum des Bistums Limburg sowie der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) als Verbund der vier größten islamischen Organisationen in Deutschland gemeinsam?

Während ersteres im Janaur 2007 eröffnet wurde konstituierte sich (…)

letzteres im April des gleichen Jahres als Folge der von dem damaligen Bundesinneminister Wolfgang Schäuble ins Leben gerufenenen ersten Islamkonferenz, die in Berlin stattfand.

Schon nahezu traditionell, aber auch äußerst beliebt, ist das Angebot von Dr. Brigitta Sassin von der Fachstelle für katholische Stadtkirchenarbeit, mit einer Gruppe Interessierter am 3. Oktober Frankfurter Moscheen zu besuchen. Die an alter Stelle neu errichtete marokkanische Taqwa-Moschee (Taqua bedeutet soviel wie Gottesfurcht) an der Heilbronner Straße im Gutleutviertel war dieses Jahr das Ziel einer rund 30-köpfigen Gruppe. Die Taqwa-Moschee sei die erste aller marokkanischen Moscheen in Frankfurt,  der Neubau habe im Sommer 2009 begonnen und bereits 3,5 Millionen Euro verschlungen und die Mitglieder distanzierten sich von jeglichem Fanatismus und jedweder Gewalt, auch wenn „man natürlich nicht in die Herzen der Besucher hineinschauen könne“, so der Sprecher des „marokkanischen Vereins für die Förderung des geistigen und kulturellen Gutes“, so die offizielle Bezeichnung der Taqwa-Gemeinde.

Seit 1997 findet der bundesweite Tag der offenen Moschee (TOM) statt, der auf den 3. Oktober als dem Tag der Deutschen Einheit gelegt wurde und seit 2007 unter dem Schirm der KRM unter jeweils einem einheitlichen Motto organisiert wird. „Umweltschutz – Moscheen setzen sich ein“ stand dieses Jahr auf der Agenda.

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